Northland Trip (10. - 12.08.'12)

Northland .. das ist die nördlichste Region Neuseelands und grenzt im Westen an den Tasman Sea, im Osten an den Pacific und im Süden an die Region Auckland.

Wir (4 deutsche, weibliche Aupairs) haben uns also am Freitag gegen 16.30Uhr auf den Weg nach Auckland gemacht, um dort in einem Hostel zu nächtigen. Nachdem wir über den Stau hinweg sind und nach dem langen Suchen des Hostels, die lange Suche nach einem Parkplatz (plus das Einparken an sich :D) auch meisterten, waren wir nach etwa 3h auch mal da.

Eingecheckt - unser Zimmer: okay, zwei Hochbetten, ein Schrank, ein Spiegel und zwei Nachtschränke, kein Fenster und kein eigenes Bad, dafür ein Lüftungsding, was nachts nicht ausging und über der Tür ein "Fenster" zum Flur, wo ständig Unruhe war und Licht an und aus ging.

Unser Hostel war mitten im Stadtzentrum, so dass wir vorm Schlafen gehen noch mal rüber zum Türken sind(, der auch sehr gute Pizzen macht!), um nicht ganz mit leerem Magen einzuschlafen. Wobei..einschlafen? Haha, lustig. Einschlafen war gar nicht möglich. Für mich zumindest war das eine sehr schlaflose Nacht, sodass ich froh war, dass sie für uns schon gegen halb7 vorbei war, da wir um 8Uhr wieder weiter wollten.

(11.08.)Immerhin gab es Frühstück im Hostel: halt Toast und alles, was so dazu gehört.

Dann Sachen packen und weiter ging die Fahrt. Google Maps FTW! :D

Wir hatten dann echt ganz schönes Wetter, was uns sehr gefreut hat, da doch eigentlich Regen vorausgesagt war.

So machten wir uns also über den Highway 1 und 10 via Whangarei(wo wir uns beim Pak'n'Save mit Essen eingedeckt haben) auf den Weg zum Cape Reinga. Dort treffen der Tasmansee und der Pazifik aufeinanander und ausserdem starten von dort die Seelen der Toten den langen Pilgerweg zurück nach Hawaiki, so sagen zumindest die Maori. Ausserdem gibt es dort einen (kleinen, weißen)Leuchtturm, der seit 1987 nur noch von Wellington ferngesteuert wird.

Ja, wir sind auf jeden Fall lange, lange gefahren, bis wir angekommen sind. 6h oder so und eigentlich war die ganze Zeit relativ gutes Wetter. Bis wir dann irgendwann etwa 7min vom Kap entfernt waren und es höllisch anfing zu winden und zu regnen. Wir dachten, die wollen uns alle verarschen..aber da standen mehrere Autos auf dem Parkplatz, sodass wir nicht die einzig Dummen waren, die sich auf den langen Weg dorthin gemacht haben.

Wir warteten dann also ein bisschen im Auto, in der Hoffnung, dass sich das Wetter wieder beruhigen würde. Tat es natürlich nicht, wäre ja auch zu schön gewesen. Wir, 4 harte Mädels, haben dem Wetter dann aber getrotzt und haben uns auf den Weg runter zum Leuchtturm gemacht. Wir sind zwar fest weggeflogen und waren total nass, als wir wieder zurück am Auto waren, aber ich bin der Meinung, ich muss da noch mal hin! Das ist sooo schön da, einfach nur Natur, Meer und Wellen. Unsere Sichtweite beschränkte sich wegen des Wetters leider auch nur auf wenige hundert Meter, aber bei guten Wetter muss das wirklich ein Traum sein!

Dann sind wir auch wieder die paar hundert Meter zurück zum Auto und haben uns erst mal umgezogen. Ich war lange nicht mehr so glücklich, frische Klamotten anziehen zu dürfen!

Eigentlich war geplant, auf der Rückfahrt noch zum 90Mile Beach zu fahren, aber bei dem Wetter haben wir das gecancelled und haben uns straight auf den Weg nach Paihia, einem größerem Ort direkt an der Westküste, wo unser Hostel schon auf uns wartete, gemacht. Die Fahrt war aufregend und ich war froh, dass ich nicht die Fahrerin war. Es schüttete ohne Ende und man war irgendwo im Nirgendwo. Dann wurde es auch noch irgendwann dunkel, was die Fahrt nicht einfacher gemacht hat. Eine Straße, rechts und links nur Landschaft, Wald, mega kurvige Straße und wenn man Glück hat, ist man mal durch ein Ört'chen durchgefahren und fragte sich, warum man dort freiwillig wohnt, wenn alles andere Kilometer weit entfernt ist. Aber gut, das sollte jetzt nicht unser Problem sein, denn wir wollten nur noch in unser Hostel..

Gegen 19.30Uhr kamen wir dort auch endlich an. Dort hatten wir ein nette(re)s Zimmer, mit einer Glastür und einem richtigen Fenster daneben, zwei Hochbetten, einem Schrank, einer Heizung und sogar einem eigenen Bad ebenfalls mit Fenster! Die Nacht dort war für mich auch wesentlich angenehmer, denn ich hab geschlafen wie ein Stein. ;) Wir sind dann also alle schon so gegen halb10 ins Bett und haben bis etwa halb8 geschlafen. (12.08.)Morgens erwartete uns ganz tolles Wetter: nach einem kurzen Regenschauer zeigte sich die Sonne und alles war gut. Unsere Sachen zurück ins Auto und wir haben uns dann ein kleines Restaurant gesucht, wo wir ganz prima Frühstück bekommen haben. Das war echt lecker! :)

Danach sind wir zum Countdown, einem Supermarkt, gefahren und haben uns bisschen Nahrung für die Fahrt gekauft und sind dann zum Paihia Beach und haben da ein wenig Pause und Fotos gemacht..

Irgendwann, nachdem ich von dort außerdem zwei Postkarten verschickte, sind wir zurück nach Whangarei. Wir wollten in die Abbey Glowworm Caves und uns die Höhle mal anschauen. Wir waren dann auch irgendwann dort und sind losmarschiert. Wegen des vielen Regens der letzten Tage war der Weg dorthin sehr, sehr matschig und unsere Schuhe sehr, sehr dreckig. Und zu unserem Unglück sind wir etwa 300m gegangen und haben die Höhle immer noch nicht gefunden, sodass wir die 300m wieder zurück zum Auto sind. Das war dann irgendwie wirklich ärgerlich und wir wissen bis heute nicht, ob diese Höhle tatsächlich existiert oder ob sie nur ein Mythos ist, über den viele Reisefuehrer berichten..

Also haben wir uns wieder auf den Weg nach Hamilton gemacht, sind wieder auf den State Highway1 und mit 100km/h Richtung home gebrettert (:P). Uncool hier ist, dass die nur sehr selten solche Rastplätze haben, wo man mal seine "bubble" entleeren kann, sodass wir irgendwann einfach irgendeine Abfahrt genommen haben und das nächste TankstellenWC besuchten. Hier gibt es im Übrigen weniger Beinzinarten als in Deutschland. Am Verbreitesten sind "Unleaded 91", was so um die 2,10$/Liter kostet und Diesel.

Ja, irgendwann so gegen 18.30 war ich dann wieder zuhause in Hamilton und konnte den Kids sogar noch gute Nacht sagen. Ich habe die Geburtstagparty Sophies(, die erst (zusammen mit ihrem Bruder) am kommenden Mittwoch Geburtstag hat) und damit ganz viel Spaß, Eiscreme und kreischende Maedels verpasst..what a pity! :P

Unsere Route: Hamilton - Auckland(Übernachtung) - Whangarei - Kaeo - Cape Reinga - Okaihau - Paihia(2. Übernachtung) - Whangarei - Hamilton. Insgesamt waren das am Wochenende mindestens 1126km mit dem Auto. Zweimal waren wir bei Mc'ces und haben uns nie so richtig verfahren. Danke dafür an Google Maps und der Erfindung des I-Pads!

 

Liebe Grüße aus Hamilton, wo ich gerade im Haus sitze, Mittagspause habe, weil Jack pennt und diesen Blogeintrag verfasst habe!

See you later! :)

 

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